05.11.2017 -Ein neues Projekt

Hallo Leute,

schande über mich, dass es so lange gedauert hat, aber der Blog ist noch längst nicht tot!

Zur Zeit arbeite ich an einigen kleineren Brettspielen und an einer größeren Erweiterung für Warhammer 40.000 mit dem Projektnamen: Deep Strike.

Deep Strike Image

Soviel nur als kurzen Weckruf – in den nächsten Tagen wird es dann endlich wieder richtig mit dem Blog weitergehen. :)

-Euer Day -

27.02.2017 – Erste SciFi-Kurzgeschichte

Heute möchte ich euch einen kleinen Auszug aus einem weiteren Hobby von mir geben: Geschichte, oder besser gesagt: das Ausdenken von Kurzgeschichten und erstellen von fiktiven Universen. :)
Dabei habe ich mich bislang nie als großer Schriftsteller herausgestellt, sondern meine Ideen eher im Kopf ausgearbeitet, aber für euch habe ich mich mal dran gemacht und mein aktulles Gedankenkonstrukt zu Papier gebracht.
Bislang habe ich noch keine Planung, wo genau diese Geschichte hinführen könnte, aber möglicherweise könnte sie den Start für eine kleine Story-Serie darstellen. ;)

Soviel als Vorwort, aber jetzt will ich euch nicht länger auf die Folter spannen:

    Prolog

Sternenzeit 22.100.03.11
Die Menschheit hat die Wiege ihrer Herkunft verlassen und bereist die Sterne. Ihre Heimat stehts im Herzen tragend, doch den unausweichlichen Fortschritt vor Augen liesen sie ihren Namen „Mensch“ hintersich und vereinigten sich unter dem neuen Begriff der „Terraner“.
Schnell nach dem Beginn der Konolisation der umliegenden Systeme kam es zum ersten Kontakt zwischen den Terranern und einer uralten extraterrialen Rasse, genannt: „Ultrana“ oder in der Umgangssprache der Terraner auch „die Alten“.
Die Alten halfen der jungen Rasse sich auf den neuen Systemen niederzulassen und schenkten ihnen Technologien und Wissen, die es ihnen ermöglichte in kürzstester Zeit durch den Raum zu reisen.
Zunächst erschienen die Alten einfach nur als ein Volk, dass den Kontakt sucht und helfen wollte. Da die Terraner bislang keine anderes intiliegentes Leben im All kannten nahmen sie an, dass diese uralte Rasse die „Jünglinge“ begrüßten und ihnen all diese Geschenke aus Freude über den neuen Parter in der ewigen Finsternis des Raums überreichten und somit entstand eine feste Allianz bei der Terraner und Ultrana Seite an Seite den Kosmos bevölkerten, Handel betrieben und sich gegenseitig absichterten einander bei inneren Konflikten zu helfen.

Sternenzeit 22.151.02.07
Durch die Hilfe der Ultrana vebreiteten sich die Terraner immer weiter in der Galaxis aus und siedelten überall dort, wo die Alten noch keinen Anspruch auf Systeme ausgesprochen hatten.
Bei dieser Ausbreitung jedoch fanden die Terraner heraus, dass sie und die Ultrana nicht die einzigen Sternenreisenden im All waren. Sie schlossen Kontakt zu den Taori – einem noch jüngerem Volk als die Terraner, aber dennoch sehr weit in ihrer Technologie fortgeschritten.
Da die Terraner sich nicht vorstellen konnten, dass die Ultrana in der scheinbaren Ewigkeit, die sie bereits die Systeme durchkreuzten auf keine andere Reisenden getroffen waren und doch den Terranern dieses Wissen vorenthielten beschlossen sie selbst das Selbige zu tun und verschleierten ihren Kontakt zu den Taori vor den Alten.
Die Taori ihrerseits hatten zwar bereits Berührungen mit den Ultranan, diesen aber direkt nach dem ersten Kontakt gemieden, da sie dabei auf etwas gestoßen waren, dass sie ablehnten und nichts mit den Alten zu tun haben wollten. Jedoch war es den Terranern nicht möglich in Erfahrung zu bringen, was die Taori herausgefunden hatten.

Sternenzeit 22.189.05.21
Ziemlich genau 100 Erdenjahre nach dem ersten Kontakt zwischen den Terranern und den Alten sprachen die Alten den Preis für ihre damalige Hilfe aus.
Sie befanden sich seit tausenden Jahren mit einer anderen Zivilisation im Krieg. Weit entfernt von den Terranern, in einer anderen Galaxis. Die Terraner hatten nun alles Wissen, dass sie benötigten, um den Ultranan in diesem Kampf zur Seite zu stehen und da diese erst die Größe des terranischen Reiches ermöglichten hatten, erwarteten sie Beistand. Andererseits würden sie alle Welten, die sich in ultranischen System befinden zurückfordern, die Handelsbeziehungen abbrechen und die Allianzen auslaufen lassen.
Somit endete das einseitige Gönnerverhältnis der Ultrana zu den Terranern und die Terraner wurden zu einem weiteren Getriebe im ewigen Krieg der Alten.
Baldschon entfernten sich die Taori ebenso von den Terranern, wie sie es einst von den Ultranan taten und verschwanden in der leere des Raums.

Sternenzeit 22.190.07.11
Aufgefordert und gebunden durch die Alten zogen die Terraner mit einem Großteil ihrer Streitkräfte in die Ferne. Die Terraner jedoch, die in der Heimat bleiben durfen waren nun abgeschnitten, von ihren Söhnen in der Ferne. Zudem begann der Zusammenhalt der Kolonien durch das Fehlen des Militärs und seiner Schirmherrschaft im terranischen Raum ein Machtvakuum zu schaffen. Ein Vakuum, dass zunächst die Ultrana versuchten zu füllen, was sich jedoch schon sehr bald als Fehler herausstellte, da die meisten Kolonien eine Kontrolle durch die Fremden ablehnten.
Somit zersplitterte das große terranische Reich in kleinere Systeme, die teilweise weiterhin an ihre Herkunft von den Menschen beibehielt und daher die Traditionen und Verträge mit den Ultranan achtete, in jene Fraktionen, die weitabgeschnitten von den anderen terranischen Systemen unter Ultranan lebten und sich somit in ihre Gesellschaft eingliederten und bald schon vergaßen woher sie einst stammten und jene Fraktionen, die die Alten als eine Bedrohnung und die terranische Förderation als ein Komplott betrachteten und alles was außerhalb ihrer eigenen Allianzen lag ablehnten.
Diese komplizierten Konstellationen fingen an sich zu bekämpfen, auszurauben und doch in stetigem Wandel wieder lockere Allianzen und Förderationen zu bilden.
Die Ultrana hingegen betrachteten dieses Treiben zunächst mit Abstand und ließen all jene Systeme, die für sie keine Bedeutung hatten ihrem Treiben nachgehen. Einzig jene Planeten, die für sie eine militärische, politische oder wirtschaftliche Bedeutung hatten behandelten sie weiterhin wie in den Jahrzehnten davor, als gleichberechtigte Partner – oder eben als Welten, die erst noch lernen mussten, was „Gleichberechtigung“ bei zwei solch unausgeglichenen Parteien bedeutete.

In der Zwischenzeit kämpften die Streitkräfte der Terraner zusammen mit den Ultranan auf unzähligen Welten und gegen eine unüberschaubare Anzahl fremder Wesen, nicht ahnend, was in ihrer Heimat vor sich ging.
Neue Terraner wurden in der Ferne geboren, nie das terranische Reich selbst erblickend und in weit entfernten System sterbend, so dass die Streitkräfte ein eigenes, heimatloses Kriegervolk bildeten. Eine Kaste die zwischen den Sternen reiste. Stehts im Krieg, stehts verbündet mit den Alten und heimatlos, da jeder Versuch eine Nachricht in das terranische Reich zu senden entweder an der Entfernung oder der Tatsache, dass die Zeit durch die vielen Reisen im Raum anders verstrich zur sinnlosigkeit verdammt wurde.

Sternenzeit 23.471.01.22
Das Volk der Terraner bestand nicht mehr. Es hatte sich in viele verschiedene Völker aufgespallten, die sich zwar parallel, dennoch völlig unterschiedlich entwickelten und ewig im Krieg lagen – genau wie die Ultrana sich immer noch in ihrem fernen Kampf mit den Fremden befanden.
Doch aus der Asche jener Kriege erhob sich ein mächtiges Reich, das die Systeme um sich herum eingliederte und eine neues Zentrum der ehemaligen Menschen zu schaffen schien: das Imperium von Terra.
Das Imperium bildete sich aus jenen fanatischen Traditionallisten, die an dem Ursprung ihrer Rasse festhielten, dabei jedoch stehts die Interessen der Ultrana im Blick behielten und somit eine Art Sonderstellungen behielten, die sie vor der völligen Vernichtung durch die anderen Förderationen schütze.
Dies Imperium schaffte es in der Stille ihres Herzens, in der der Krieg kaum mehr als ein paar Geschichten aus der Ferne des Raums waren eine nie zuvor gesehene Technologie zu entwickeln. Eine Technologie, die alles ändern könnte und die den ewigen Krieg endlich zu Gunsten einer Seite wenden würde, wenn sie zum Einsatz käme.
Doch behielten sie diese Technologie für sich. Zunächst. Als die umliegenden Systeme die neue Macht erkannten ergaben sie sich oder wurden vernichtet, so dass im Imperium zwar Frieden herrschte, dieser aber durch Angst und Misstrauen geprägt war.
Als das Imperium an seine Grenzen geriet und die innere Stabilität durch den Mangel an Ressourcen nicht mehr aufrechtzuhalten schien entschied sie sich ihre Technologie neu einzusetzten.

Sternenzeit 24.016.12.12
Das Imperium bot ihre Technologie zum Verkauf. Doch bot sie diese nicht nur einer Partei, sondern allen Völkern und Wesen, mit denen sie Kontakt aufnehmen konnten.
Jeder einzelene war gezwungen das Angebot anzunehmen – wollten sie doch nicht von ihren Feinden durch die selbige vernichtet werden, so dass das Imperium zwar seine einstiege Vormachtsstellung verlor, jedoch ein gefährliches Machtgleichgewicht schuff, das jeden, der weiterhin einen Krieg führen wollte drohte selbst vernichtet zu werden.
Natürlich hielt dies einen Großteil der Käufer nicht davon ab Gebrauch von diesen zu machen, doch machte es das Imperium unermesslich reich und sicherte somit weiterhin ihren Erhalt und die Kontrolle in ihren Eigenen Systemen. Zumal sie alleine das dunkle Geheimniss ihrer Technik kannten.

Sternenzeit 24.017.17.06
Wie erwartet wendeten sich bald schon die ersten Käufer vom Imperium ab, oder versuchten sogar die neue Technologie gegen ihre Schöpfer zu richten. Doch mussten sie bald feststellen, dass dies entweder nicht möglich, oder nur sehr begrenzt sinnvoll war, denn die imperialen Konstrukteure statteten alle ihre „Waren“ mit Protokollen aus, die einen Einsatz gegen imperiale Ziele untersagten aus.
Ebenso enthielten sie Protokolle, die immer wieder neu aufgesetzt werden mussten – und zwar vom Imperium selbst. Wollte der Käufer seine Technologie also beibehalten und das Machtgleichgewicht mit seinen Kontrahenten halten, so war er auf die Hilfe und den Handel mit dem Imperium angewiesen.

Sternenzeit 24.152.29.02
Als die Technologie des Imperium bis in alle großen bewohnten Systeme eingedrungen war fingen die Zahnräder des großen Plans wieder an sich zu drehen und die einstiegen Käufer der gewaltigen Macht wurden Sklaven, denn die Technologie begann Fehler aufzuweisen. Sie funktionierte nicht mehr wie bisher. Es kam zu Annomalien, die Maschinen rebellierten gegen ihre einstigen Herren und der Kontakt zum Imperium war nicht mehr möglich.
Finsternis legte sich über den Raum.

Wer findet herraus, welche Geschichte ich hiermit wohl addapieren will – bzw. welche großes Universen standen wohl für diesen Prolog pate? :D
Schreibt mir gerne im Kommentarbereich, im Warhammer-board.de oder bei Sweetwater-forum.de eure Antworten. :)

04.02.2017 – 40k Foundation – Ein Blick auf die Armeebücher

Heute möchte ich mit euch mal einen ersten Blick auf die Armeebücher werfen. :)

Da das Armeebuch der Chaos Space Marines am weitesten in der Entwicklung ist werde ich dieses als Beispiel verwenden.

CSM BILD

Jedes Armeebuch beginnt zunächst mit den in diesem Buch verwendeten Sonderregeln sowie den besonderen Ausrüstungsgegenständen für die Armee. Hierbei werden nicht nur die Armeespezifischen Sonderregeln, sondern auch die Allgemeinen aufgelistet, damit man alles in einem Buch hat, was man zum Spielen seiner Armee hat und nicht immer in zwei (oder sogar mehr) Büchern am blättern ist.

Anschließend folgt der Armeeorganisatiosteil. Um eine Armee bei 40k Foundation in die Schlacht zu führen wählt ihr euch eine Formation innerhalb eures Armeebuchs (z.B. die Legionen des Khorne, die Word Bearers oder die Night Lords) und findet dabei Pflicht-, Unterstützungs- und Besondere Auswahlen.
Die Pflichtauswahlen stellen das Rückrad deiner Fraktion wieder – meist ein mächtiger Anführer mit einigen Anhängern, die er um sich gescharrt haben.
Die Unterstützungseinheiten sorgen für die Abwechslung in den Armeen, denn nicht jede Formation innerhalb der selben Fraktion kann die selben Unterstützungseinheiten einsetzten und auch die Anzahl unterscheidet sich nach der Verfügbarkeit laut dem Hintergrund (so setzten die Night Lords beispielsweise viele Bikes und Raptoren ein, während die Iron Warriors diese Truppen kaum einsetzten und eher auf schwere Truppen wie Havocs oder Fahrzeuge in die Schlacht führen).
Bei den Besonderenauswahlen handelt es sich um Einheiten, die andere Formationen in der Regel garnicht aufstellen könnnen und eure Formation somit ganz besonders deutlich von anderen unterscheidet. Oft sind diese Einheiten ein Schlüsselelement in der Taktik der Formation oder bieten ideale Ergänzungen.

Um die Stärken und Schwächen der Einheiten beurteilen zu können besteht der nächste Abschnitt des Buches aus der Einheitenübersicht. Hier findet ihr die Einheitenprofile, Bewaffnungen, Punktkosten sowie die alternativen Ausrüstungsgegenstände.
Somit könnt ihr schnell und einfach die Einheiten auswählen, die ihr in eurer Formation einsetzen wollt und die kompletten Punktkosten für eure Armee berechnen.

Den Abschluss des Buches bildet die Waffenübersicht, die genau wie die Sonderregelübersicht alle Waffen zusammenfasst, die in eurer Armee Verwendung finden, so dass ihr nur ein Buch braucht und nicht viel blättern müsst. ;)

Damit ihr euch aber auch ein eigenes Urteil davon bilden könnt, was die Armeebücher bieten gibt es hier …

DAS CHAOS SPACE MARINE ARMEEBUCH ALS KOSTENLOSE PDF-ANSICHT

Über Fehlermedungen, Feedback und natürlich Testspieler freue ich mich sehr und hoffe, dass ihr genauso viel Spaß damit habt, wie wir! :D

PS: Bitte bedenkt, dass diese Version des Armeebuchs noch eine Pre-Alpha-Version darstellt, daher noch einige Einheiten und Regeln fehlen, sowie noch kein richtiges Punktkostenballancing betrieben wurde. Bislang schienen die Punkte grob zu passen und stellen daher eine Orientierung da, aber es benötigt noch mehr Testspiele, um die verschiedenen Armeen genauer anzupassen. ;)

28.01.2017 – 40k Foundation – ein Warhammer-Alternativsystem

Heute möchte ich euch mein Regelwerk „40k Foundation“ vorstellen! :)

Space Marine Bild

Was ist „40k Foundation“?
40k Foundation ist ein schnelles und forderndes Tabletopsystem im Warhammer 40.000 Universum. Grundsätzlich basieren die Regeln auf dem Vorbild von GW, da jedoch so viele Regeländerungen notwendig waren, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen muss man es als ein neues System betrachten, das dem Geiste des Vorbilds folgt.

Wo liegen Parallelen und Unterschiede zu Warhammer 40.000?
40k Foundation bedient die selben Völker und Fraktionen, wie Warhammer 40.000, daher nutzt 40k Foundation die selbe Miniaturenpalette und Einheitengrößen.
Zudem sind der Grundgedanke von Einheiten- sowie Waffenprofilen, Sonderregeln sowie Armeeorganisation in beiden System ähnlich, wurden jedoch bei 40k Foundation deutlich „entschlackt“.
So wurde beispielsweise der Schaden und Widerstand ersatzlos gestrichen. Stattdessen liegt der Fokus beim Verwunden nun auf dem Vergleich zwischen der Feuerkraft der verwendeten Waffe und der Rüstung, dem Training sowie Terrain des Verteidigers. Wieso? Wenn eine Kugel durch deine Schutzmauern hagelt, deine Rüstung durchschlägt und du nicht mehr ausweichen kannst verwundet sie dich- so einfach ist das. Ein Treffertest für den Angreifer, ein Rettungswurf für den Verteiger. Ende.
Die Anzahl der Würfel bleibt in etwa gleich, eben so die Tödlichlkeit (so dass das Feeling bestehen bleibt), aber aus drei bis vier Schritten zur Ermittlung eines Ferkampfs werden zwei. In einem großen Gefecht bedeutet das einiges an Zeitgewinn und potentieller Fehlerursachenvermeidung (ein tolles Wort :D ).
Natürlich gibt es noch deutlich mehr zu erwähnen, wie z.B. die Ersetzung des „I-go-You-so“-Rundensystems durch ein abwechselndes Aktivierungssystem oder die Abschaffung von Unterschiedlichen Profilen von Einheiten und Fahrzeugen, aber dies soll eine Kurzvorstellung sein und ich gehe stark davon aus, dass ihr in den kommenden Wochen noch öfter von diesem Projekt lesen und so mehr Einblicke erhalten werdet.

http://www.gt-battlezone.de/

Wie kam es dazu, dass ich mir soviel Arbeit mache, obwohl es doch schon hunderte gute Systeme auf dem Markt gibt?
Ganz einfach: ich mochte schon immer Warhammer 40.000. Sowohl der Hintergrund, als auch die Figuren und nicht zuletzt die Regeln haben mich schon seid meiner ersten Begegnung im Grundschulalter angesprochen, aber über die Jahre habe ich neue Systeme kennengelernt und musste erkennen, wie viel Nachholbedarf bei Warhammer besteht.
Viele andere Systeme erschienen mir deutlich flüssiger, ordentlicher oder einfach einsteigerfreundlicher, ohne zuviel an Tiefgang opfern zu müssen.
Daher machte ich mich auf die Suche nach einem System, mit dem ich alternative Warhammerschlachten bestreiten könnte, musste aber schnell feststellen, dass zumindest der kostenlose Markt für Tabletopsysteme absolut nicht das bot was ich mir vorstellte.
Entweder, die Regeln waren zu komplex und auf Skirmisher zugeschnitten, oder sie waren zu weit vom ursprünglich „Warhammer-Gewühl“ entfernt – welches ich unbedingt erhalten wollte.
Aus diesem Grund sammelte ich einfach meine eigenen Wünsche und Ideen und schnell war eine erste Testversion von einem Regelwerk in Arbeit.

Was bietet 40k Foundation bis jetzt?
Aktuell befindet sich das System noch ganz am Anfang. Nachdem ich zwei Systeme für 40k (ein Truppenproil basiertes und ein sehr komplexes) angefangen und wieder verworfen habe, ging ich dazu über die besten Ideen aus beiden zu kombinieren und diese mit den Grundgedanken von Warhammer zu verbinden. Daher orientiere ich mich stark an den alten Warhammer 40.000-Regelwerken.

Bislang ist folgendes in Arbeit:
- Grundregelwerk
(- einheitliche Waffenkammer für alle Völker)
- Space Marine Armeebuch
- Chaos Space Marine Armeebuch
- Ork Armeebuch
- Necron Armeebuch

Necron-Bild

Kann ich die Regeln irgendwo kostenlos einsehen oder offiziell erwerben?
Leider nein. Bislang stellt das Regelwerk eine „only for home using“-Version da und ist daher nicht für die Veröffentlichung gedacht. Zudem befindet es sich auch noch in einem so frühen Stadium, dass es wohl für die wenigsten wirklich lesenswert wäre. ;)
Möglicherweise wird es in Zukunft eine Möglichkeit geben in die Regel reinzulesen, wenn wenigestens das Grundregelwerk im Groben aufgeschrieben ist, aber dazu wird es dann Infos geben, wenn es soweit ist. :)

Edit: Auf Wunsch der Community gibt es zur Zeit auf diesem Blog und\oder dem Warhammer-board.de immer wieder Updates – schaut bitte einfach nach der aktuellsten Veraion in den Beiträgen ;)

Was plane ich mit 40k Fondation bzw. wofür ist es gedacht?
Zunächst möchte ich 40k bei mir selbst wiederbeleben. Durch das Fehlen von Freunden, die an Warhammer interessiert waren ist dieser Bereich des Hobbies leider in den letzten Jahren sehr zurükgegangen. Durch die neuen, schnelleren Regel habe ich aber schon binnen kürzester Zeit zwei Freunde davon überzeugen können mit dem Hobby anzufangen und damit auch bei mir wieder die Motivation geweckt meine alten Armeen zu entstauben und die ein oder andere neue Einheit auszuheben! :)

PS: Eine Box Necronkrieger, sowie Gelände für eine Stadtplatte sind zur Zeit schon daheim und warten nur noch darauf gebaut und bemalt zu werden …

13.01.2017 – Was ist Kendo?

Heute möchte ich euch eine weitere meiner Leidenschaften vorstellen:

    Kendo

Kendo-Startbild

    Was ist Kendo?

Kendo ist ein japanischer Fechtsport, der sich aus der Tradition der Samurai gebildet hat. Hierbei sind vor allem Geschwindigkeit, Präzision und Konzentration entscheidend.

Die Entstehung des Kendosports war eine lange und bewegte Geschichte, die eng mit der Geschichte Japans verbunden ist. Dies in dieser kurzen Einleitung darzulegen würde den geplanten Rahmen sprengen, daher möchte ich mich an diesem Punkt auf eine Kurzfassung konzentrieren und mich in einem späteren Post einer ausführlicheren Beschreibung widmen. ;)

Das Wort Kendo (Ken = Schwert, Do = Weg) stammt aus dem Japanischen und leitet sich aus der Tradition des Kenjutsu (Ken = Schwert, Jutsu = Kunst) ab. Allgemein gesagt bildet Kenjutsu die Kriegskunst der Samurai und umfasst weit mehr als nur den Umgang mit dem Schwert. Durch die Besetzung Japans durch die Amerikaner nach dem zweiten Weltkrieg wurde diese Kunst jedoch in Folge der Entmilitarisierung stark eingeschränkt, so dass den Kendoka nichts anderes übrig blieb als die ehemalige Kampfkunst in eine Sportart umzuwandeln, um sie zu erhalten. Dementsprechend stellt unser heutiges Kendo eine sportgewordene Form dieser alten Tradition da. Sie konzentriert sich dabei jedoch vor allem auf die Kernelemente und ermöglichst so einen fairen Wettkampf zwischen zwei Kendoka.

Samurai

    Wer kann Kendo ausüben?

Im Prinzip gibt es kaum eine Grenze für alle Interessierten. Sowohl junge Kinder, als auch Erwachsene im fortgeschrittenen Alter können den Sport genauso gut ausüben, wie Jugendliche und junge Erwachsene.
Am wichtigsten ist das Interesse und der Ehrgeiz im Training. Es wird so gut wie niemanden geben, dem alle Übungen zufliegen und somit bleibt es ein lebenslanger Lernprozess, bei dem man sich auch als erfahrener Sportler selbst ganz neu kennenlernen kann.
Im Training geht es dabei um weit mehr als nur um die körperliche Betätigung. Konzentration, Tradition und mentale Stärke wurden bei den Gruppen mit denen ich bislang trainieren durfte immer genauso hochgehalten, wie saubere Ausführung der Übungen, Geschwindigkeit und Präzision. Dadurch bietet sich Kendo auch für unruhige oder schüchterne Menschen an, da sie hier lernen einerseits Kontrolle über sich selbst zu erlangen und eine innere Ruhe zu finden, aber ebenso im entscheidenen Moment voll aus sich selbst herauszukommen und seine innere Kraft mit Bewegung, Stimme und Körperhaltung Ausdruck zu verleihen.

Kendo Kid

    Was brauche ich für Kendo?

Um mit Kendo zu beginnen brauchst du nicht viel. Das wichtigste ist zunächst ein Verein.
Hast du diesen gefunden wirst du schnell feststellen, dass so gut wie alle Kendogruppen in Deutschland einen Einstiegskurs anbieten. Für solch einen (in der Regel 10-12 Wochen langen) Kurs benötigst du meist lediglich eine passende Sporthose sowie ein angenehmes Tshirt o.Ä. (Schuhe brauchst du nicht, da die meisten Budo-Sportarten traditionell barfuß ausgeführt werden).
Ein erstes Bambusschwert („Shinai“ genannt) wirst du über diesen Kurs erhalten. In der Regel gibt es entweder die Möglichkeit ein Shinai günstig über den Verein zu erwerben, oder sich eines zu leihen.

Kendo Tirol - Verein für japanischen Schwertkampf
Kendo Tirol – Verein für japanischen Schwertkampf

Im Laufe des Trainings wirst du nach ein paar Monaten jedoch an den Punkt kommen, an dem du nicht mehr nur Luftlöcher schlagen möchtest, sondern Vollkontakttraining durchführen willst. Für diesen Zweck ist es nötig sich mit der entsprechenden Ausrüstung auszustatten.

Hier wieder eine Kurzfassung, da ich eine längere Fassung bieten möchte, wenn ich selbst meine Ausrüstung erhalte. ;)

Wikipedia Kendo

Wie auf der Abbildung zu erkennen ist, zählen neben dem Shinai (Bambuschwert) unter anderem noch die Rüstungsteile zur Ausrüstung. Diese stehen zudem stellvertrehtend für die punktenden Trefferzone (nur wer das Ziel des Schlagen präzise ansagt und durchführt erhält einen Punkt, daher ist auch eine starke Stimme von essenzieller Bedeutung!). Sie besteht aus:
- Men (dem Kopf-\Gesichtsschutz)
- Do (dem Brust-\Bauchschutz)
- und Kote (dem Handschutz\ Handschuhen)

Unter den Rüstungsteilen tragen diese Kendoka zudem noch die japanische Trainingskleidung – bestehend aus „Keigoki“ (dem Oberteil) und „Hamaka“ (eine art Hosenrock).

Soviel ersteinmal als Einstieg. In Zukunft möchte ich gern noch mehr von diesem Sport berichten, Feinheiten vorstellen, meinen eigenen „Wiedereinstieg“ dokumentieren sowie meine Begeisterung für Kendo (und der japanischen Tradition) mit euch teilen. ;)

Liebe Grüße
- Euer Day -