Kultur

27.02.2017 – Erste SciFi-Kurzgeschichte

Heute möchte ich euch einen kleinen Auszug aus einem weiteren Hobby von mir geben: Geschichte, oder besser gesagt: das Ausdenken von Kurzgeschichten und erstellen von fiktiven Universen. :)
Dabei habe ich mich bislang nie als großer Schriftsteller herausgestellt, sondern meine Ideen eher im Kopf ausgearbeitet, aber für euch habe ich mich mal dran gemacht und mein aktulles Gedankenkonstrukt zu Papier gebracht.
Bislang habe ich noch keine Planung, wo genau diese Geschichte hinführen könnte, aber möglicherweise könnte sie den Start für eine kleine Story-Serie darstellen. ;)

Soviel als Vorwort, aber jetzt will ich euch nicht länger auf die Folter spannen:

    Prolog

Sternenzeit 22.100.03.11
Die Menschheit hat die Wiege ihrer Herkunft verlassen und bereist die Sterne. Ihre Heimat stehts im Herzen tragend, doch den unausweichlichen Fortschritt vor Augen liesen sie ihren Namen „Mensch“ hintersich und vereinigten sich unter dem neuen Begriff der „Terraner“.
Schnell nach dem Beginn der Konolisation der umliegenden Systeme kam es zum ersten Kontakt zwischen den Terranern und einer uralten extraterrialen Rasse, genannt: „Ultrana“ oder in der Umgangssprache der Terraner auch „die Alten“.
Die Alten halfen der jungen Rasse sich auf den neuen Systemen niederzulassen und schenkten ihnen Technologien und Wissen, die es ihnen ermöglichte in kürzstester Zeit durch den Raum zu reisen.
Zunächst erschienen die Alten einfach nur als ein Volk, dass den Kontakt sucht und helfen wollte. Da die Terraner bislang keine anderes intiliegentes Leben im All kannten nahmen sie an, dass diese uralte Rasse die „Jünglinge“ begrüßten und ihnen all diese Geschenke aus Freude über den neuen Parter in der ewigen Finsternis des Raums überreichten und somit entstand eine feste Allianz bei der Terraner und Ultrana Seite an Seite den Kosmos bevölkerten, Handel betrieben und sich gegenseitig absichterten einander bei inneren Konflikten zu helfen.

Sternenzeit 22.151.02.07
Durch die Hilfe der Ultrana vebreiteten sich die Terraner immer weiter in der Galaxis aus und siedelten überall dort, wo die Alten noch keinen Anspruch auf Systeme ausgesprochen hatten.
Bei dieser Ausbreitung jedoch fanden die Terraner heraus, dass sie und die Ultrana nicht die einzigen Sternenreisenden im All waren. Sie schlossen Kontakt zu den Taori – einem noch jüngerem Volk als die Terraner, aber dennoch sehr weit in ihrer Technologie fortgeschritten.
Da die Terraner sich nicht vorstellen konnten, dass die Ultrana in der scheinbaren Ewigkeit, die sie bereits die Systeme durchkreuzten auf keine andere Reisenden getroffen waren und doch den Terranern dieses Wissen vorenthielten beschlossen sie selbst das Selbige zu tun und verschleierten ihren Kontakt zu den Taori vor den Alten.
Die Taori ihrerseits hatten zwar bereits Berührungen mit den Ultranan, diesen aber direkt nach dem ersten Kontakt gemieden, da sie dabei auf etwas gestoßen waren, dass sie ablehnten und nichts mit den Alten zu tun haben wollten. Jedoch war es den Terranern nicht möglich in Erfahrung zu bringen, was die Taori herausgefunden hatten.

Sternenzeit 22.189.05.21
Ziemlich genau 100 Erdenjahre nach dem ersten Kontakt zwischen den Terranern und den Alten sprachen die Alten den Preis für ihre damalige Hilfe aus.
Sie befanden sich seit tausenden Jahren mit einer anderen Zivilisation im Krieg. Weit entfernt von den Terranern, in einer anderen Galaxis. Die Terraner hatten nun alles Wissen, dass sie benötigten, um den Ultranan in diesem Kampf zur Seite zu stehen und da diese erst die Größe des terranischen Reiches ermöglichten hatten, erwarteten sie Beistand. Andererseits würden sie alle Welten, die sich in ultranischen System befinden zurückfordern, die Handelsbeziehungen abbrechen und die Allianzen auslaufen lassen.
Somit endete das einseitige Gönnerverhältnis der Ultrana zu den Terranern und die Terraner wurden zu einem weiteren Getriebe im ewigen Krieg der Alten.
Baldschon entfernten sich die Taori ebenso von den Terranern, wie sie es einst von den Ultranan taten und verschwanden in der leere des Raums.

Sternenzeit 22.190.07.11
Aufgefordert und gebunden durch die Alten zogen die Terraner mit einem Großteil ihrer Streitkräfte in die Ferne. Die Terraner jedoch, die in der Heimat bleiben durfen waren nun abgeschnitten, von ihren Söhnen in der Ferne. Zudem begann der Zusammenhalt der Kolonien durch das Fehlen des Militärs und seiner Schirmherrschaft im terranischen Raum ein Machtvakuum zu schaffen. Ein Vakuum, dass zunächst die Ultrana versuchten zu füllen, was sich jedoch schon sehr bald als Fehler herausstellte, da die meisten Kolonien eine Kontrolle durch die Fremden ablehnten.
Somit zersplitterte das große terranische Reich in kleinere Systeme, die teilweise weiterhin an ihre Herkunft von den Menschen beibehielt und daher die Traditionen und Verträge mit den Ultranan achtete, in jene Fraktionen, die weitabgeschnitten von den anderen terranischen Systemen unter Ultranan lebten und sich somit in ihre Gesellschaft eingliederten und bald schon vergaßen woher sie einst stammten und jene Fraktionen, die die Alten als eine Bedrohnung und die terranische Förderation als ein Komplott betrachteten und alles was außerhalb ihrer eigenen Allianzen lag ablehnten.
Diese komplizierten Konstellationen fingen an sich zu bekämpfen, auszurauben und doch in stetigem Wandel wieder lockere Allianzen und Förderationen zu bilden.
Die Ultrana hingegen betrachteten dieses Treiben zunächst mit Abstand und ließen all jene Systeme, die für sie keine Bedeutung hatten ihrem Treiben nachgehen. Einzig jene Planeten, die für sie eine militärische, politische oder wirtschaftliche Bedeutung hatten behandelten sie weiterhin wie in den Jahrzehnten davor, als gleichberechtigte Partner – oder eben als Welten, die erst noch lernen mussten, was „Gleichberechtigung“ bei zwei solch unausgeglichenen Parteien bedeutete.

In der Zwischenzeit kämpften die Streitkräfte der Terraner zusammen mit den Ultranan auf unzähligen Welten und gegen eine unüberschaubare Anzahl fremder Wesen, nicht ahnend, was in ihrer Heimat vor sich ging.
Neue Terraner wurden in der Ferne geboren, nie das terranische Reich selbst erblickend und in weit entfernten System sterbend, so dass die Streitkräfte ein eigenes, heimatloses Kriegervolk bildeten. Eine Kaste die zwischen den Sternen reiste. Stehts im Krieg, stehts verbündet mit den Alten und heimatlos, da jeder Versuch eine Nachricht in das terranische Reich zu senden entweder an der Entfernung oder der Tatsache, dass die Zeit durch die vielen Reisen im Raum anders verstrich zur sinnlosigkeit verdammt wurde.

Sternenzeit 23.471.01.22
Das Volk der Terraner bestand nicht mehr. Es hatte sich in viele verschiedene Völker aufgespallten, die sich zwar parallel, dennoch völlig unterschiedlich entwickelten und ewig im Krieg lagen – genau wie die Ultrana sich immer noch in ihrem fernen Kampf mit den Fremden befanden.
Doch aus der Asche jener Kriege erhob sich ein mächtiges Reich, das die Systeme um sich herum eingliederte und eine neues Zentrum der ehemaligen Menschen zu schaffen schien: das Imperium von Terra.
Das Imperium bildete sich aus jenen fanatischen Traditionallisten, die an dem Ursprung ihrer Rasse festhielten, dabei jedoch stehts die Interessen der Ultrana im Blick behielten und somit eine Art Sonderstellungen behielten, die sie vor der völligen Vernichtung durch die anderen Förderationen schütze.
Dies Imperium schaffte es in der Stille ihres Herzens, in der der Krieg kaum mehr als ein paar Geschichten aus der Ferne des Raums waren eine nie zuvor gesehene Technologie zu entwickeln. Eine Technologie, die alles ändern könnte und die den ewigen Krieg endlich zu Gunsten einer Seite wenden würde, wenn sie zum Einsatz käme.
Doch behielten sie diese Technologie für sich. Zunächst. Als die umliegenden Systeme die neue Macht erkannten ergaben sie sich oder wurden vernichtet, so dass im Imperium zwar Frieden herrschte, dieser aber durch Angst und Misstrauen geprägt war.
Als das Imperium an seine Grenzen geriet und die innere Stabilität durch den Mangel an Ressourcen nicht mehr aufrechtzuhalten schien entschied sie sich ihre Technologie neu einzusetzten.

Sternenzeit 24.016.12.12
Das Imperium bot ihre Technologie zum Verkauf. Doch bot sie diese nicht nur einer Partei, sondern allen Völkern und Wesen, mit denen sie Kontakt aufnehmen konnten.
Jeder einzelene war gezwungen das Angebot anzunehmen – wollten sie doch nicht von ihren Feinden durch die selbige vernichtet werden, so dass das Imperium zwar seine einstiege Vormachtsstellung verlor, jedoch ein gefährliches Machtgleichgewicht schuff, das jeden, der weiterhin einen Krieg führen wollte drohte selbst vernichtet zu werden.
Natürlich hielt dies einen Großteil der Käufer nicht davon ab Gebrauch von diesen zu machen, doch machte es das Imperium unermesslich reich und sicherte somit weiterhin ihren Erhalt und die Kontrolle in ihren Eigenen Systemen. Zumal sie alleine das dunkle Geheimniss ihrer Technik kannten.

Sternenzeit 24.017.17.06
Wie erwartet wendeten sich bald schon die ersten Käufer vom Imperium ab, oder versuchten sogar die neue Technologie gegen ihre Schöpfer zu richten. Doch mussten sie bald feststellen, dass dies entweder nicht möglich, oder nur sehr begrenzt sinnvoll war, denn die imperialen Konstrukteure statteten alle ihre „Waren“ mit Protokollen aus, die einen Einsatz gegen imperiale Ziele untersagten aus.
Ebenso enthielten sie Protokolle, die immer wieder neu aufgesetzt werden mussten – und zwar vom Imperium selbst. Wollte der Käufer seine Technologie also beibehalten und das Machtgleichgewicht mit seinen Kontrahenten halten, so war er auf die Hilfe und den Handel mit dem Imperium angewiesen.

Sternenzeit 24.152.29.02
Als die Technologie des Imperium bis in alle großen bewohnten Systeme eingedrungen war fingen die Zahnräder des großen Plans wieder an sich zu drehen und die einstiegen Käufer der gewaltigen Macht wurden Sklaven, denn die Technologie begann Fehler aufzuweisen. Sie funktionierte nicht mehr wie bisher. Es kam zu Annomalien, die Maschinen rebellierten gegen ihre einstigen Herren und der Kontakt zum Imperium war nicht mehr möglich.
Finsternis legte sich über den Raum.

Wer findet herraus, welche Geschichte ich hiermit wohl addapieren will – bzw. welche großes Universen standen wohl für diesen Prolog pate? :D
Schreibt mir gerne im Kommentarbereich, im Warhammer-board.de oder bei Sweetwater-forum.de eure Antworten. :)